Ausbildungsrichtungen

Ausbildungsrichtungen

Neigungskurse

Neigungskurse

Ausstattung

Ausstattung

Neuaufnahme oder Umzug

Neuaufnahme oder Umzug

fairtrade schule

Registrierte Nutzer

Als registrierter Besucher unserer Homepage haben Sie Zugriff auf weitere Daten, z.B. den Jahresbericht.

Schüler praktizieren Nachhaltigkeit

baumsaat 01Am Mittwoch, den 11.12.2019 machten die Mitglieder des Arbeitskreises Nachhaltigkeit an der Staatlichen Realschule eine ganz neue Erfahrung:

Sie durften zusammen mit Stadtförster Meinolf Arndt und seinen Mitarbeitern eine Tannensaat durchführen. 16 Schülerinnen und Schüler hatten sich zusammen mit Biologielehrerin Anette Kern und Schulleiter Thomas Feser für diese anspruchsvolle Tätigkeit bei der Stadt Gemünden angeboten.

Herr Arndt gab bei seiner Einführung zu verstehen, dass es ganz wichtig sei, diese Arbeit äußerst akribisch durchzuführen, denn das Saatgut sei sehr selten und extrem teuer. Und so wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, wie wichtig ihr Einsatz im Wald war. Arndt erläuterte den Schülern, dass man in etwa 100 Jahren das endgültige Ergebnis dieser Aktion würde bewundern können, wenn der neu angesäte Wald groß geworden sein wird. Bei seinen Ausführungen erhielten die Schüler eine Menge Informationen über unseren Wald, Naturschutz und die Wichtigkeit, für die Zukunft einen intakten Wald zu sichern.

Die Schüler interessierten sich besonders für die Probleme durch die in den letzten Jahren zunehmende Trockenheit und die damit verbundenen Schäden im Wald. Arndt erklärte, dass niemand ein Patentrezept für die zu erwartenden Entwicklungen hätte. Deshalb versuche man mit diesem Saatgut, tiefwurzelnde Tannen mit einem genetischen Bestand aus trockenen Regionen Europas wachsen zu lassen. Saatgut sei dafür besonders gut geeignet, weil das Wurzelwerk wesentlich widerstandfähiger ist, als das von ausgepflanzten Stecklingen. Er verheimlichte aber auch nicht, welche Gefahren dem Saatgut und den frisch angegangenen Pflanzen drohen.

Dann begann die knapp vierstündige Aktion, um das etwa 6000 € teure Saatgut auf etwa 3 Hektar Wald auszubringen. Alle Schüler waren mit Feuereifer und dem Bewusstsein dabei, wirklich etwas Nützliches für den Umweltschutz getan zu haben.

Zum Abschluss der Aktion zeigten sich alle sehr zufrieden über den Verlauf des Arbeitseinsatzes. Und die Schüler wollen bereits im Mai erkunden, wie denn die Saat aufgegangen ist.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok